Willkommen bei Pinke: Aus Kontoauszügen wird eine Geldkarte
Hast du schon mal einen Bankexport geöffnet und gedacht: „Schön, und jetzt?“ Dann bist du hier richtig.
Budgetieren ist nicht schwer, weil du schlecht mit Geld umgehst. Es ist schwer, weil die Datei sich wehrt:
- PDFs über 23 Seiten
- CSVs, die aussehen, als hätte sie ein Komitee aus Geistern entworfen
- Transaktionen mit Namen wie Geheimformeln:
ECOMM*XZL-4921(sehr hilfreich, danke)
Du willst nur eines wissen: „Was sind diesen Monat meine Fixkosten?“ Stattdessen sortierst du drei Stunden lang Zeilen von Hand. Das ist kein Budgetieren. Das ist ein Point-and-Click-Adventure. Und wenn das Rätsel langweilig wird, hörst du auf zu spielen.
Deshalb haben wir Pinke gebaut: Rätsel raus, Klarheit rein.
Die Kurzfassung
Pinke macht aus deinen Kontoauszügen ein klares Bild deiner Ausgaben. Du lädst eine Datei hoch, Pinke sortiert die Zeilen in Kategorien, und du bekommst Diagramme und Berichte. Keine Tabelle, die gepflegt werden will.
Weniger Zeit mit Aufräumen. Mehr Zeit mit Wissen.
Die Tabelle, die zum Endgegner wurde
Pinke fing als eine einzige Tabelle an. Nichts Ausgefallenes. Nur ein Ort, um aufzuschreiben, was reinkam und was rausging.
Am Anfang fühlte sich das großartig an. Ein paar Kategorien, ein paar Summen, und das Chaos sah lesbar aus.
Dann wurde das Leben größer. Mehr Konten. Kinder. Schulkram. Abos — die nützlichen, die seltsamen, die unsterblichen. Die Miete stieg. Der Strom stieg.
Das eigentliche Problem kam langsam. Die Tabelle war zu grob und zu zerbrechlich. Läden wurden umbenannt. Aus einer sauberen Zahlung wurden drei Zeilen. Rückerstattungen kamen verspätet. Kleine Gebühren tauchten in seltsamen Ecken auf. Das Blatt konnte eine Summe halten, aber es konnte die Geschichte dahinter nicht erklären.
Also wurde jeder Monat zum Aufräumjob. Irgendwann fiel uns auf: Wir haben kein Geld verfolgt. Wir haben ein System gepflegt.
Also haben wir aufgehört zu pflegen und angefangen zu bauen.
Warum Pinke auf Regeln setzt
Dein Geld wiederholt sich mehr, als du denkst. Die meisten Monate bestehen aus denselben Blöcken: Miete, Lebensmittel, Sprit, Abos, ein paar Stammläden und ein bisschen Einmaliges.
Der schwierige Teil ist nicht, eine Kategorie zu benennen. Der schwierige Teil ist, konsistent zu bleiben, wenn sich die Details ändern.
Deshalb ist Pinke regelbasiert. Eine Regel ist eine einfache Anweisung, die du einmal schreibst: Wenn der Text das hier enthält, dann pack es in jene Kategorie. Regeln sind:
- Vorhersehbar — dieselbe Regel liefert jedes Mal dasselbe Ergebnis
- Transparent — du siehst, warum eine Transaktion dort gelandet ist, wo sie gelandet ist
- Leicht zu korrigieren — wenn ein Laden seinen Namen ändert, bearbeitest du eine Regel, nicht 200 Zeilen
Pinke wendet Regeln in einer festen Reihenfolge an: zuerst deine eigenen Regeln, dann die Händler-Vorgaben, dann die eingebauten Systemregeln, dann eine Schätzung per Machine Learning — und alles, was dann noch unklar ist, landet in einer Review-Queue. Deine Regeln gewinnen immer. Diese Reihenfolge kannst du selbst auf der Regeln-Seite unter „Wie Regeln funktionieren“ nachlesen.
Du willst die lange Version mit mehr Beispielen? Lies Regeln, die halten: Wie Pinke konsistent bleibt.
Auf geht's: dein erster Import
Hier ist das Ganze, von vorne bis hinten. Sagen wir, du bist bei der DKB.
1. Datei hochladen. Geh zum Datenimport. Unter Datei hochladen kannst du auf das Feld klicken oder deine CSV einfach draufziehen. Pinke liest Exporte von Revolut, DKB, Sparkasse, Postbank, Vivid und Trade Republic. Manche als CSV, manche als PDF.
Deine Bank ist nicht dabei? Es gibt einen Button namens Prompt kopieren. Der gibt dir einen Textblock, den du zusammen mit deinem Export in ChatGPT oder Claude einfügst, damit der Assistent daraus ein Format macht, das Pinke lesen kann. Vorsicht an dieser Stelle: Deine Daten verlassen Pinke und gehen an diesen KI-Dienst — und Assistenten machen Fehler. Prüf das Ergebnis, bevor du es hochlädst.
2. Analysieren. Nach dem Upload erscheint deine Datei mit einem eigenen Tab. Drück auf Analysieren. Pinke läuft jetzt mit der Regel-Reihenfolge von oben über jede Zeile.
3. Die Ausreißer korrigieren. Die meisten Zeilen landen richtig. Ein paar nicht. Sagen wir, PAYPAL *KAFFEEROESTER über 18,90 € ist an der falschen Stelle gelandet. Öffne Regeln, klick auf Neue Regel und sag ihr: Text enthält KAFFEEROESTER, Kategorie Groceries. Bevor du speicherst, drück auf Regel an der Historie testen, um zu sehen, welche vergangenen Zeilen diese Regel erwischen würde. Dann Erstellen und noch mal analysieren.
Dieser letzte Schritt ist der, der sich auszahlt. Du hast eine Regel korrigiert — und jede künftige Kaffeebestellung ist für immer einsortiert.
4. Anschauen. Geh zu Visualisieren. Die Diagramme haben alberne Namen, machen aber ernsthafte Arbeit:
- Flow Mo' Show — Trends und Netto-Fluss
- Der Balanceakt — Einnahmen gegen Ausgaben über die Zeit
- Pie Hard: Ausgaben-Edition — wo das Geld hin ist, Stück für Stück
- Die Spur des Geldes — jede Transaktion, neueste zuerst
- Die Abo-Falle™ — jede wiederkehrende Abbuchung, mit dem nächsten erwarteten Datum
- Depotübersicht — Käufe, Verkäufe, Reue
- Steuerübersicht — steuerrelevante Zeilen für das Jahr
5. Exportieren. Auf der Bericht-Seite filterst du deine Zeilen und hakst die an, die du haben willst. Dann drückst du auf Bericht exportieren, wählst ein Format und einen Typ — Zusammenfassung, Rechnung oder Vermieter — und lädst ihn runter. Wenn du dieselbe Ansicht oft brauchst, sichere sie unter Vorlagen.
Das ist die ganze Runde. Hochladen, analysieren, eine Regel korrigieren, die Diagramme lesen.
Dinge, die nicht in deiner Bankdatei stehen
Nicht alles Geld läuft über ein Bankkonto. Im Datenimport gibt es den Bereich Manuell. Drück auf Neues Konto und trag Bargeld, ein privates Darlehen oder einen Autokredit ein. Diese Zeilen tauchen in deinen Diagrammen und Berichten neben den importierten auf.
Du kannst für eine Datei auch einen Anfangsbestand über Kontostand setzen, damit deine laufende Summe bei der richtigen Zahl startet.
Deine Daten sind kein Geschäftsmodell
Wir sagen das ganz deutlich. Deine Bankdaten sind kein Treibstoff für Werbung oder Profiling.
- Keine Werbung
- Kein Tracking
- Keine schnüffelnde Analytics
- Kein Datenverkauf
- Nur die Speicherung, die technisch nötig ist, etwa ein Session-Token
- Deine Uploads existieren, um dir deine eigene Auswertung zu zeigen
Du solltest auf deine Finanzen schauen können, ohne dich beobachtet zu fühlen. Das ist die Grundlage, kein Feature.
Falls wir jemals etwas bauen, das über deine eigene Kontoansicht hinausgeht — etwa Muster über viele Nutzer hinweg vergleichen — fragen wir dich vorher, in klaren Worten, und du kannst es abschalten. Nichts wird still und leise eingeschaltet.
Was Pinke ist
Pinke ist die ruhige Schicht zwischen deinem Bankexport und deinem Verständnis.
Es nimmt chaotischen Input — PDFs, CSVs, seltsame Bezeichnungen — und gibt eine Struktur zurück, die nächsten Monat und nächstes Jahr dasselbe bedeutet. Diese Konsistenz ist der eigentliche Wert. Sie macht Veränderungen leicht erkennbar und deine Ausgaben zu etwas, worüber du tatsächlich reden kannst.
Wir bauen noch. Importieren sollte weniger Nacharbeit brauchen. Diagramme sollten nützlich bleiben und nicht laut werden. Wenn du eine Idee oder einen Anwendungsfall hast, sag uns Bescheid. Pinke fing als „wir brauchen das“ an und wurde zu „vielleicht andere auch“.
Bereit? Öffne den Datenimport, wirf deinen letzten Kontoauszug rein und drück auf Analysieren. Dein Geld sollte kein Rätsel sein. Es sollte eine Karte zu deinem Schatz sein. 🧭
Mit Sorgfalt gemacht in Bernau ʕ •ᴥ•ʔ
Häufig gestellte Fragen
Du lädst deinen Bankexport als CSV oder PDF in Pinke hoch und drückst auf Analysieren. Pinke sortiert jede Buchung per Regeln in Kategorien: zuerst deine eigenen Regeln, dann Händler-Vorgaben, dann die eingebauten Systemregeln, dann eine Schätzung per Machine Learning. Was dann noch unklar ist, landet in einer Review-Queue statt still geraten zu werden.
Ja. Pinke arbeitet mit den Kontoauszügen, die deine Bank dir ohnehin gibt — keine Online-Banking-Zugangsdaten, keine Kontoanbindung. Du lädst einen CSV- oder PDF-Export hoch, den Rest macht Pinke.
Pinke liest Exporte von Revolut, DKB, Sparkasse, Postbank, Vivid und Trade Republic, manche als CSV, manche als PDF. Für andere Banken gibt es den Button Prompt kopieren: Damit wandelt ein KI-Assistent deinen Export um — dabei gehen deine Daten allerdings an diesen Dienst, prüf das Ergebnis also vor dem Upload.
Nach der Analyse öffnest du in Pinke die Ansicht Die Abo-Falle™. Sie listet jede wiederkehrende Abbuchung mit dem nächsten erwarteten Datum auf — auch die vergessenen, die sich sonst zwischen den Supermarkteinkäufen verstecken.
Nein. Keine Werbung, kein Tracking, keine schnüffelnde Analytics, kein Datenverkauf. Pinke speichert nur, was technisch nötig ist, etwa ein Session-Token, und deine Uploads existieren, um dir deine eigene Auswertung zu zeigen.